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Job Rotation

Überblick

Job Rotation ist eine Form der Arbeitsorganisation und beinhaltet systematische, geplante Aufgaben- oder Arbeitsplatzwechsel. Dabei wechseln Mitarbeiter den Arbeitsplatz oder Aufgabenbereich innerhalb ihrer Arbeitsgruppe. Dieser Managementansatz wird oft in westlichen Ländern in ihren Möglichkeiten unterschätzt. Ein Grund für die Zurückhaltung ist, dass Job Rotation ein Gegensatz zu der Arbeitsform der Spezialisierung nach Smith und Taylor darstellt, die in den westlichen Ländern stark vertreten sind. Erst in den achtziger Jahren wurde man in den Vereinigten Staaten und in Europa auf erfolgreiche Managementmethoden in Japan aufmerksam. Die Job-Rotation stellt seit Ende des Zweiten Weltkrieges einen wesentlichen Bestandteil der japanischen Arbeitsorganisation dar.

Konzept

Es gibt verschiedene Formen von Job Rotation. Es kann generell zwischen horizontaler Job Rotation, vertikaler Job Rotation und radiale Job Rotation unterschieden werden.

Bei der horizontalen Job Rotation wechseln die Mitarbeiter die Arbeitsplätze auf gleicher Ebene. Diese Art von Job Rotation wird oft bei der Ausbildung von Berufseinsteigern und bei der Einarbeitung von Hochschulabsolventen praktiziert, damit sie möglichst viele Abteilungen kennenlernen und einen guten Gesamtüberblick über das Unternehmen erlangen.

Bei der vertikalen Job Rotation nimmt der Mitarbeiter vorübergehend eine ranghöhere oder rangniedrigere Position sein. Das kann Mitarbeiter auf bevorstehende Führungspositionen vorbereiten und gleichzeitig das Verständnis vom Vorgesetzten zum rangniedrigeren Mitarbeiter erhöhen.

Radiale Job Rotation können Arbeitsplatzwechsel zwischen Innen- und Außendienst oder zwischen strategischen und ausführenden Bereichen sein. Sie soll häufig helfen, die Aufgaben und Probleme der anderen Seite zu kennen und zu verstehen.

Generell kann diese Form der Arbeitsorganisation in allen Unternehmen und in allen Abteilungen eingeführt werden. Es kann auch zu Job Rotation zwischen verschiedenen Standorten geben.

Mehrwert

Job Rotation ist eine Form der Personalentwicklung und bringt viele Vorteile für Unternehmen.

Der Mitarbeiter hat ein viel höheres Verständnis für den komplexen Ablaufprozess des Unternehmens. Er ist sich bewusst, wie er seine Aufgabe zu bewältigen hat und worauf er zu achten hat, damit Mitarbeiter in nachgelagerten Aufgabenbereichen damit arbeiten können, ohne Probleme zu haben. Es werden dadurch auch Bereichsegoismen gesprengt. Da jeder Mitarbeiter jede Aufgabe manchmal übernehmen muss, werden alle Mitarbeiter nach der bestmöglichsten Lösung für alle suchen und nicht die nehmen, die für seine Aufgabe am bequemsten ist. Die Probleme werden verstärkt aus der Sicht des Gesamtunternehmens gesehen.

Zudem ist der Mitarbeiter viel flexibler und kann sich schnell in neue Aufgabengebiete  und Sachverhalte einfinden.  Das kann sehr vorteilhaft sein, wenn es in Unternehmen zu Umstrukturierungen kommt. Den Mitarbeitern wird es viel einfacher fallen Veränderungen anzunehmen. Gleichzeitig können auch Ausfälle schnell und unkompliziert kompensiert werden. Es kommt nicht vor, dass es nur einen Mitarbeiter gibt, der eine bestimmte Aufgabe erfüllen kann. Die Mitarbeiter sind alle Generalisten und können andere Mitarbeiter in Krankheitsfällen ohne Probleme ersetzen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mitarbeiter leichter ein Netzwerk aufbauen können. Sie knüpfen innerbetriebliche Kontakte und steigern ihren Bekanntheitsgrad. Das kann dazu führen, dass der Mitarbeiter selbst den Vorteil hat, dass er höhere Ebenen auf sich aufmerksam machen kann und dadurch schneller eine Beförderung erlangt.

Gerade bei der Führungskräfteentwicklung ist Job Rotation ein sehr gutes Instrument. Führungskräfte müssen einen sehr guten Überblick haben und sich schnell in unterschiedliche Aufgaben einarbeiten können. Durch Job Rotation ist das gegeben und  Potentialkandidaten können entwickelt werden. Die  Stärken, Eignungen und Interessen der Mitarbeiter können besser ermittelt werden. Die Beurteilung der Kandidaten wird aussagefähiger und fundierter, weil sie von mehreren, voneinander unabhängigen Vorgesetzten mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus abgegeben wird. Durch wechselseitige Rotation erhält das Unternehmen bessere Vergleichsmöglichkeiten zwischen mehreren Kandidaten und ist in der Lage ihre Stellen optimal zu besetzen.

Wenn die Job Rotation sogar zwischen verschiedenen Standorten geschieht und die Mitarbeiter dadurch Auslandseinsätze haben, wird ebenfalls die Mobilität erhöht und die Sprachkenntnisse werden verbessert. Die Mitarbeiter lernen verschiedene Kulturen kennen und lernen sich schnell an diese Kulturen anzupassen.

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