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Affiliate-Marketing

Überblick

Das Affiliate-Marketing beschreibt als eine Form des Online-Marketings die provisionsbasierte Geschäftsbeziehung zwischen einem „Publisher“ („Affiliate“) und einem „Advertiser“ („Merchant“). Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass der Advertiser dem Affiliate kostenfrei webfähige Werbemittel (Banner, Pop-Ups etc.) zur Verfügung stellt, welche dieser dann im Rahmen seines Online-Angebots veröffentlicht. Werden vor diesem Hintergrund Produkte und/oder Dienstleistungen über die  Internetseiten des Publishers veräußert, bekommt dieser von Seiten des Merchants im Gegenzug eine vertraglich ausgehandelte Vertriebsvergütung bzw. Provision.

Insgesamt ist das Instrument des Affiliate-Marketings eine relativ junge Vertriebsart, deren Ursprung sich Ende der 1990er Jahre verorten lässt. Durch die rasante Bedeutungszunahme des Online-Marketings und -Vertriebs sowie angesichts der Verbreitung und Ausdifferenzierung moderner Web 2.0-Anwendungen und deren mobile Verbreitung über Smartphones und Tablets kann dem Affiliate-Marketing eine enormes Wachstumspotential zugesprochen werden.

Konzept

Das Konzept des Affiliate-Marketings basiert im Kern auf den grundsätzlichen Ideen traditioneller Vertriebs- bzw. Provisionsmodelle einer nicht digital vernetzten Wirtschaft. Der entscheidende Unterschied besteht mithin nicht in der Konzeption an sich, sondern vielmehr in dem vergleichsweise unendlichen Streuungs- und Verbreitungsgrad von Werbeangeboten über online agierende Vertriebspartner.

Die erfolgsabhängig seitens des Merchants an den Affiliate zu zahlenden Provisionen sind einzelfallabhängig zwischen den beteiligten Partnern auszuhandeln und vertraglich festzuschreiben. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass das Affiliate-Marketing in technischer Hinsicht über unterschiedliche Modelle realisiert werden kann. So sind hier verschiedene Abstufungen denkbar, bei denen es zur Ausschüttung zugunsten des Affiliate kommen kann. Die Zahlung einer Provision ist in diesem Sinne beispielsweise bereits dann denkbar, wenn ein (potentieller) Kunde auf ein integriertes Werbemittel des Merchant klickt („Pay per Click“). Andere Modelle setzten voraus, dass der Interessent relevante Daten (Name, Adresse etc.) hinterlässt und/oder Informationen über die beworbenen Produkte und Dienstleistungen herunterlädt („Pay per Lead“) bzw. letztendlich einen Kauf realisiert („Pay per Sale“). Diese beispielhaft genannten Modelle müssen jedoch nicht zwingend in ihrer jeweiligen Reinform vereinbart und umgesetzt werden. Vielmehr sind auch entsprechende Mischmodelle denkbar, um die Attraktivität des Affiliate-Marketings für die Vertriebspartner mehrdimensional auszugestalten.

Unabhängig von dem individuell zugrunde gelegten Modell sollten die ausgehandelten Provisionen regelmäßig ausschließlich  dann gezahlt werden, wenn sich ein Interesse und/oder ein realisierter Verkauf ursächlich eindeutig auf die Werbung der  Internet-Seite des jeweiligen Affiliates zurückführen lässt. Die Voraussetzung für eine entsprechende Zuordnung besteht technisch gesehen darin, dass die Werbemittel mit individuellen Affiliate-IDs hinterlegt werden. Auf dieser Grundlage kann der virtuelle Gang des Kunden von der Web-Seite des Affiliate auf die des Anbieters über eine Reihe unterschiedlicher Tracking-Methoden nachvollzogen werden. So wird die ID des Affiliate beim so genannten „URL-Tracking“ beispielsweise in die Web-Adresse, über welche der Nutzer auf die Seite des Anbieters geleitet wird, integriert.

Eine sinnvolle Unterstützung bei der Umsetzung des Affiliate-Marketing können eine Reihe entsprechender Partnernetzwerke (z.B. „Affilinet“) bieten. Beispielsweise können sie bei der Partnersuche hilfreich sein, indem dort bereits registrierte Affiliates  themenabhängig auch potentielle Partner für das eigene Unternehmen darstellen können. Ebenso können über diese Netzwerke die angesprochenen Tracking-Lösungen bereitgestellt werden, für welche der Merchant in der Regel ebenfalls transaktionsabhängig eine entsprechende Provision (z.B. prozentualer Anteil des Verkaufspreises) an den Netzwerkbetreiber zu zahlen hat.

Mehrwert

Das Affiliate-Marketing besitzt sowohl Vorteile für den Anbieter als auch für den Publisher. In Abhängigkeit von der Marktposition der beteiligten Partner lässt sich hier im Kern ein wechselseitiger Reputationstransfer realisieren. Darüber hinaus spart der Anbieter bzw. Merchant die Kosten für Werbemittel, um potentielle Kunden für sein eigenes Webangebot zu interessieren. Stattdessen kann er über sein onlinebasiertes Vertriebsnetzwerk gleichzeitig und parallel eine Vielzahl potentieller Kunden erreichen und davon ausgehend grundsätzlich mehr Umsatz generieren. Damit der Kunde aus diesem Modell einen Servicemehrwert ziehen kann, sollten die ausgewählten Affiliate-Vertriebspartner thematisch zum Unternehmens- und Angebotsprofil des Merchants passen. Auch ist darauf zu achten, dass die Seiten des Affiliates nicht mit einer Vielzahl von Werbebotschaften überfrachtet sind, so dass die eigene Botschaft hier untergeht.

Für den Affiliate besteht der entscheidende Vorteil dieser Partnerschaft darin, dass er keine Investitionen für deren Realisierung tätigen muss, da ihm die erforderlichen Werbemittel für die Integration in die eigene Homepage kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Bei einer erfolgreichen Vermittlung erhält er zudem eine vertraglich zugesicherte Provision.

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